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Sylt tanzt aus der Reihe


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und einer wackelt mit dem Arm

letzte Änderung am 26.5.2024

Online-Anwalt Sölmecke sieht braun

Im Video 2 zeigt uns der Anwalt die ganze Schwere der Tat: Was für mich dab-Gewinke und Taumeln und Hopsen sowie ein Berühren der bartlosen Jünglings-Oberlippe zu sein schien, konnte er anhand der auch verwendeten rechten Hand in Kombination mit dem Berühren der Oberlippe mit 2 Fingern, so wie es wohl nur Hitler auf allen uns bekannten Fotos vorgemacht haben muss (ich fand kein einziges solches Bild), klar sowohl den mit 45° nach oben nach Walhalla abgesendeten Hitlergruß als auch die Absicht, Hitler zu grüßen, nachweisen. Das Herumhampeln mit beiden Flossen dürfte den Alkoholiker satte 60 Tagessätze kosten. Also eine mittlere 4-stellige Summe - gerade so noch unter der Marke für das Prädikat »vorbestraft«. Ich kann nur empfehlen, dass wir alle uns senkrechte Schnüre zwischen Fuß- und Handgelenken binden, bevor wir einen Schluck Alkohol zu uns nehmen. Die Hand darf einfach nicht höher als auf Herzhöhe angehoben werden können! Dadurch spart man ungefähr 5.000 €, was schon der Grundstock für eine recht ordentliche nächste Party wäre. Außerdem will man den Job ja vielleicht noch behalten. Alternativ kann man auch nüchtern feiern. Oder hat die Werteunion etwas dagegen?

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Also was ein richtiger Hitlergruß ist, das entscheiden in Deutschland immer noch die Gerichte! Wenn dieser Junge hier kein Mitglied bei der ANTIFA ist, reinrassige Schäferhunde schön findet und wenn dann auch noch seine Schwester manchmal einen Zopf trägt, dann ist diese hier zu sehende Geste schon ziemlich sicher ein Hitlergruß! Da hilft dann auch kein Abstreiten! Und auch kein Umdeuten auf »So groß war der Fisch!«

Das war vielleicht gar kein Hitlergruß, sondern eine unter Jugendlichen beliebte zweiarmig ausgeführte dab-Geste, im Sinn etwa einer klassischen Verbeugung nach großen Taten auf der Bühne entsprechend. Eigentlich hätte er auch noch den Kopf dabei senken sollen - oder tat er es auch, vielleicht wenigstens den Blick gesenkt? Bei der Geste werden beide Unterarme in einer fortgeführten Linie zu einer Körperseite hin ausgeklappt. Der Ellbogen des vom Körper wegzeigenden Arms wird von den ausgestreckten Fingern des anderen Arms berührt oder fast berührt, im Suff kann das auch schon mal mehr abweichen von der Idealfigur. Ideal ist, dass die gebildete Linie aus beiden Unterarmen horizontal verläuft, aber dazu braucht man einen festen Stand, Koordination und vielleicht etwas weniger Doppelblick. Verwackelt schaffen beide Arme diese gedachte Linie nicht zu bilden. Dann kann auch der nach außen gestreckte Unterarm in die Höhe kakeln und der andere Unterarm wird vielleicht für Gleichgewichtszwecke gerade anderswo gebraucht. Einmal im Ü-Kamera-Video des Pony-Café-Besitzers aber sah die dab-Geste erkennbar gut ausgeführt aus.

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Deutschland den Ausländern - das scheint erklärtes Ziel der antideutschen Regierung zu sein. Sie leugnet das deutsche Volk. Habeck begründet so, kein Volk verraten zu können. Sie versammeln sich hinter einem Spruchband mit der Aufschrift »Deutschland verrecke!« Das ist angeblich alles keine Volksverhetzung. Weil man ein deutsches Volk nicht verhetzen könne? Weil Kartoffeln so eine Behandlung verdienen? Weil es keinen Rassismus gegen Weiße gibt und geben kann? Oder weil deutsche Richter weisungsgebunden urteilen und eine Stimme für das deutsche Volk im Moment von oben unerwünscht ist?

Ich erinnere mich noch an Geschichtsstunden, in denen eine deutsche Regierung sich aktiv und militärisch einsetzte für folgende Ziele:

  1. 1939 Frankreich den Deutschen!
  2. 1939 Sudetenland den Deutschen!
  3. 1939 Tschechei den Deutschen!
  4. 1939 Westpolen den Deutschen!
  5. 1939 Ganz Polen den Deutschen!
  6. 1939 Ukraine den Deutschen!
  7. 1939 Baltikum den Deutschen!
  8. 1941 Griechenland den Deutschen!
  9. 1941 Jugoslawien den Deutschen!
  10. 1941 Russland den Deutschen!

Heute rufen betrunkene oder auch nüchterne junge Leute »Deutschland den Deutschen!« Ist das wirklich vergleichbar schlimm wie ein Überfall auf West- und Osteuropa? Oder ist das eine sehr bescheidene und sogar vorbildliche Ablehnung von Angriffskriegen? Darf man sich etwa nicht mit dem Gebiet begnügen, was man hat? Muss man auch das noch an alle Welt verteilen?

Die Regierung will ja jetzt mit mehr Geschichtsstunden zur Nazizeit in Europa reagieren. Wie neutral, sachlich und trotzdem AFD-Wahlergebnisse senkend wird dieser Unterricht wohl werden?

Deutschland - wem eigentlich soll es gehören? Die jungen Partylöwen in Sylt und an sehr vielen anderen bereits bekannten Orten in Deutschland haben da zumindest unter Alkoholeinfluss eindeutig Stellung bezogen und »Deutschland den Deutschen« gesungen. Das sei rechtsradikal, bringt man uns gerade bei. Jetzt, wo wir da durch Medien und Politiker aufgeschreckt wurden, fallen uns aber auch Plakate der SPD am Straßenrand auf. Auf knallrotem Grund steht da in riesigen Buchstaben: »Deutschland den Deutschen«. Aber damit sind ja laut dem Kleingedruckten nicht alle Deutsche gemeint, sondern nur diejenigen, die noch stramm zu den Altparteien halten und die antideutsche Politik also mittragen wollen. Das sei dann wohl wieder gut und richtig und so gar nicht radikal. Weil man Deutschland ja einigen Deutschen wegnehmen will. Das heißt übersetzt: Diese Deutsche sollen raus! Aber es sind ja keine Ausländer, sondern nur Deutsche! Und wie wird man die los? Da wird sogar das Deportieren schwierig. Schwebt dem Bundeskanzler und seiner Partei vielleicht so eine Art Endlösung für den politischen Gegner vor? Gerade wird doch unisono behauptet, man sei gegen Angriffe auf Politiker! Andererseits fügt man immer hinzu, auf welche Politiker sich dieses Verbot nur beziehen soll. Nur die demokratischen Politiker sollen von Angriffen verschont werden. Und wer hier demokratisch ist, bestimmt dann immer noch die SPD, nicht wahr? Das passt auch zur unterstellten Endlösung, die dann wohl Wahlen ablösen wird. Das wird bestimmt eine wunderbare Demokratie - so ganz ohne Widerspruch und Widerstand - werden. Einer schlägt etwas vor - und alle anderen versuchen, ja nicht negativ aufzufallen. Man fühlt sich sofort frei, zu tun, was immer der Boss will! Und der testet aus, wie weit er gehen kann. Das passiert auch jetzt schon! Ihr habt eine Engelsgeduld, wirklich!

Wenn die SPD »Deutschland den Deutschen« fordert, aber im Kleingedruckten einen Teil der Deutschen ausschließt, dann plant die SPD bestimmt massenhafte Deportationen von Deutschen oder auch eine brutale Endlösung für diese Deutschen. Nachtigall, ick hör Dir trappsen!

Ob sich an der Oberlippe zu kratzen oder die Nasenlöcher zuzuhalten so sicher ein Hitlerbart sein muss, wage ich auch zu bezweifeln. Hitler sang ja auch nie »Ausländer raus«, sondern ein Teil der Wehrmacht und SS war - soweit man mir davon in der Schule erzählt hat - damit beschäftigt, Ausländer an Stelle deutscher Rekruten in diverse deutsche Rüstungsbetriebe hinein zu schaffen. In Eberswalde durften kriegsgefangene Ausländer dann Dollarnoten fälschen, Granaten fertigen und sich trotz Status von KZ-Häftlingen sogar ohne Lagermauern und -zäune frei zu Fuß oder mit dem Rad im Stadtgebiet bewegen - natürlich ohne eine Schicht zu versäumen. Quelle: Geschichtswissenschaftliches Institut: (a) Geschichte in Briefen und (b) Neue Broschüre: Idyllisches Finowtal von 1939 bis 1945 für Tausende das Tal des Leidens | Herausgegeben vom Geschichtswissenschaftlichen Institut Eberswalde (GWI). Mit einem Vorwort von Bürgermeister Friedhelm Boginski. In der neuen Broschüre des GWI wird ein Überblick über den Einsatz von Zwangsarbeitern längs des Finowkanals von Finowfurt bis Oderberg gegeben. Zu beziehen ist die Broschüre in der Gutenberg-Buchhandlung Eberswalde.

Insofern rechne ich Hitler da eher den Taten nach den Vertretern der »Fachkräfte rein!«-Fraktion zu. Würden deutsche Truppen die Kriegsgefangenen erst mal hungernd und frierend in der Steppe herum irren gelassen haben und dann käme - ganz zufällig wie seit 2015 im Mittelmeer - eine deutsche Hilfs-NGO mit einem eigenen Zug vorbei, der mitten in der Steppe die Bahn-Hupe dröhnen lässt und mit Scheinwerfern in die Nacht hinaus leuchtet, dann würde man das heute vielleicht Steppennotrettung nennen und den in den Zug gestiegenen Leuten eine schnelle Arbeitsaufnahme in einem reichen Land fern von der mörderischen Ostfront wünschen. Aber damals steckte die PR-Abteilung der Diktatur ja noch in den Kinderschuhen. Leni Riefenstahl ist nun mal nicht auf die Idee gekommen, den importierten Fachkräften eine vorausgehende deutsche Rettungsaktion vor den Wölfen statt einen normalen Gefangentransport anzudichten. Da sind wir heute - egal bei welchem Thema (Klima, Ukraine, Corona, ...) - inzwischen einen großen Schritt weiter!

https://www.youtube.com/watch?v=zMyViE3Jmzk reagiert auch kritisch, vor allem auf das Verbot des Liedes selbst im Original. Damit zeigt das System doch seine Schwäche und weiß sich nur noch totalitär durchzusetzen.

Was, wenn diese Geste eines Tages als Code für den bösen bösen Hitlergruß steht und außer Frau Faeser weiß das keiner?

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Worum geht es wirklich?

Mir scheint, dass es hier längst nicht mehr um den Liedtext geht. Die Leute wollen einfach die Regierung und die woken selbsternannten Sittenwächter provozieren. Sie wollen sagen, was man nicht mehr sagen dürfen soll! Sie machen klar, nicht mehr gehorchen und folgen zu wollen. Das traut man sich natürlich erst recht, wenn man sich vorher Mut antrinkt. Der über das Original drüber gebrüllte Text ist eine immer noch von der Meinungsfreiheit gedeckte, aber auch stark vereinfachte Parole, deren Umsetzung sicher nicht alle Probleme in unserem Land lösen würde. Die Natur dieses Liedes bringt schon im Original mit, dass nur 4- bis 5-silbige Weisheiten passend zum Takt mitgebrüllt werden können. Und das ist ab einem gewissen Alkoholpegel auch völlig in Ordnung bzw. eben das Niveau, auf dem der Besoffene gerade noch mitsingen kann. Schon im Original bestand 50% des Textes doch schon aus der immer wieder gesungenen informationsneutralen Silbe »döp«. Das Lied kann also auch im Original nicht zu sehr an Bedeutungsschwere gelitten haben. Offensichtlich gibt es dafür nun mal eine Zielgruppe und diese Zielgruppe mögen die Wirte mehr als zum Beispiel streng nach Regeln lebende Muslime oder die Mormonen. Wirte sind also eigentlich die an solcher Musik und an solchem Alkoholpegel interessierteste Gruppe im Land. Die haben ein (umsatz)starkes Motiv, solche Musik abzuspielen. Auch der Besitzer des Sylter Cafés Pony.

Der Song mag Rechten gefallen - mit oder ohne Text-Ergänzung. Er taucht auch immer öfter und an den nicht erwarteten Orten auf - etwa im Cafe Pony in Sylt oder Tage später beim Gastspiel einer türkischen Fußballmannschaft Galatasaray aus Istanbul. Die anwesenden Türken dort (egal mit welchem Pass in der Tasche) haben begeistert mitgebrüllt: »Ausländer raus!«, und sie haben gewiss nicht sich selbst gemeint! Das Lied mit dem neuen Text verbreitet sich viral. Da mag System dahinter stecken oder eine Laune von jugendlicher Rebellion und Gesellschaftskritik in Verbindung mit Alkohol. Aber es ist und bleibt - verglichen mit vielen anderen Vorkommnissen im Land wie etwa der Versuch, eine zugelassene Partei wegen ihres Erfolges zu verbieten, oder das Abstechen eines vierjährigen Mädchens in einer Kaufhalle, oder jährlich 111 Gruppenvergewaltigungen in Berlin - eine Lapalie. Deutschland (gehört) - wie das bei freien Völkern nun mal so ist - den Deutschen! »Ausländer raus!« ist klar ein Auftrag an die Regierung, der der Regierung nicht schmecken mag, aber es ist eine legitime Meinungsäußerung, die allerdings lediglich in 4 Silben die Meinung des Äußernden nur sehr verkürzt wiedergibt und etwas anders formuliert auch vom Kanzler schon vorgetragen wurde als: »Wir müssen massiv abschieben!«. Auch da war sicher nicht jeder Einwohner gemeint, sondern der Bundeskanzler Scholz hatte ganz gewiss spezielle Fälle im Auge. Vielleicht war es auch nur eine von vielen Lügen in seinem Wahlkampf. Egal! Man müsste ihn schon gezielt missverstehen wollen, wenn man daraus angedrohte Deportationen von Millionen von friedlichen Bürgern machen wollen würde. Genau das hat man aber der AFD bei einer ähnlichen Äußerung dann stur unterstellt. Die Massenmedien freuen sich auf jeden Skandal, übertreiben sogar beim Wetter. Und jetzt soll es sogar jede Mühe wert sein, den Pflanzen das für die Fotosynthese wichtige CO2 wegzunehmen. Was CO2-Verknappung für die Ernte bedeutet, ist den Experten bislang noch nicht so richtig klar geworden.

Am 30 Mai ist Weltuntergang.

Wir leben nicht mehr lang!

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1. Ausländer raus ist legale Meinungsäußerung, hat ein Gericht ja schon entschieden.

2. Deutschland den Deutschen stand auf großen SPD-Plakaten jetzt im Wahlkampf, mit klein gedrucktem Zusatztext, dem kaum einer im Vorbeifahren gelesen haben kann.

In Kombination wird eine erlaubte Meinungsäußerung zusammen mit einer aktuellen SPD-Parole also zu einer Nazi-Sauerei, für die man entlassen und mit Geldstrafe belangt werden muss?

Vielleicht kann man Richter, die so urteilen, auch mal auf Demenz oder andere Hirnschäden prüfen? Wer wegen Alter, Gruppenzwang oder Impfizierung im Richterjob zur Gefahr für sich oder andere wird, der muss aus Sicherheitsgründen eben woanders hin!

Vielleicht sollte man zu Unrecht Entlassenen und zu Unrecht aus der Berufslaufbahn Geworfenen einen Schadenersatz in Höhe des vollen Verdienstausfalls für die kommenden 10 Jahre (also Lohnfortzahlung) zusprechen und noch ein Schmerzensgeld für die Demütigung in Höhe von noch mal 10% in einer Einmalzahlung oben drauf legen lassen?

Wer wieder klare Gedanken fassen und zu einer Problemlösung beitragen will, der braucht allerdings eine andere innere Einstellung, dazu Informationen aus einem geeigneteren Blickwinkel und auf keinen Fall eine staatliche Bezahlung dafür, etwas anderes zu glauben und zu predigen! Es wird früher oder später einen Partyhit geben, bei dem jemand »Staatsfunk - Schweinedung!« oder »Lügenpresse - halt' die Fresse!« über die Melodie drüber grölt. Aber vielleicht ist ja vorher noch der 30. Mai und wir verrecken deindustrialisiert, im Kampf mit Migranten um knappe letzte Lebensmittel und begleitet von tröstenden Worten unserer Priester, die - anders als Jesus - leider selber auch keinen Plan haben, irgendwo in Deutschland auf der Straße.

Früher hatten Künstler ziemlich große Freiheit. Heute haben sie den Mut, das Liedchen der Regierung zu singen.

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Verbote, Zensur, Totalitarismus

Wir können hier noch lange über Nazi-Codes und Tabu-Listen reden. Aber was nicht gelingen wird, ist die Einschränkung der Meinungsfreiheit darauf, was die Regierung gerne hört und sieht. Du verbietest ein Lied, ein Symbol, eine Parole - und bekommst sofort eine neue, die die alte vollwertig ersetzt.

Beispiele:

Lied: Statt l'amour toujour wird einfach der nächste Partyknaller mit irgendeinem Text überbrüllt. Und so besonders kreativ war man beim Text jetzt auch bei l'amour toujour in der überarbeiteten Fassung ja nicht gewesen. Das schafft die Jugend locker ein zweites mal in dieser Qualität! Layla traue ich auch einen neuen Text zu. Ich habe bereits eine Liste mit Liedern, die sogar im Originaltext der AFD nahe stehen!

Symbol: Das Hakenkreuz darf es nicht sein? Es gibt so viele Runen! Aber mit einem Karo könnte man einfach einen Code für das Hakenkreuz einführen - oder man nimmt das Zeichen für eine andere Provokation. Vielleicht setzt sich aber auch Herz oder doppeltes Ausrufezeichen durch? Erinnert sich noch jemand an die Pride-Flagge? Im Juni ist jetzt Stolzmonat. Schaut Euch deren Stolz-Flagge mal an! Symbole klauen ist so einfach!







Die Stolzflagge ist im zum Stolzmonat ernannten Juni der von Deutschen und Gästen zeigbare Ehrengruß an das deutsche Volk. Wem brennen beim Lesen dieser Zeile jetzt die Augen? Das sind Pawlowsche Reflexe! Hirnwäsche ist keine Zauberei!

Parole: Gerichte jagen jetzt einen Mann, der »Alles für Deutschland!« gerufen hat. Sollte das jetzt bestraft werden, wird er ab sofort nur noch »Alice für Deutschland!« rufen. Über wen lacht man da zuletzt?

https://www.youtube.com/watch?v=bUy83PKjkOI
Living next door to alice

Ich denke da auch an »Let's go Brandon!«. Der Spruch ging ja auch gut viral, wo immer Joe Biden 2020 auftrat. Wisst Ihr noch die codierte Bedeutung? F... you, Biden! Die Menge hat Biden ausgepfiffen und ihn zum Teufel geschickt. Das hat eine Journalistin live missverstanden und das als anfeuernde Rufe für einen Rennfahrer umgedeutet. Dieser Rennfahrer wurde daraufhin bei den ungewöhnlichsten Gelegenheiten angefeuert, wenn nur Joe Biden nahe genug dabei war, um es hören zu können.

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neues Volkslied?

Die Verbreitungskarte von l'amour toujour mit Zusatztext

Diese Nazilied-Verbreitungs-Karte vom Staatsfunk legt nahe, dass die veränderte Textversion von l'amour toujour so häufig spontan und ohne Zwang oder Belohnung, verteilt über ganz Deutschland, von Laien zelebriert wurde, dass man wohl schon von einem neuen Volkslied sprechen muss. Das ist somit jetzt sogar Kulturgut, wenn auch die Kreativität des angefügten Textes ähnlich flach wie diese Sandbank Sylt im deutschen Flachwasser sein dürfte. Mit Wagners Opern und mit Helene Fischers Gesangstalent ist jede Version von »döp, döp, döp, döp« sicher nicht vergleichbar. Leute installieren sich trotzdem schon die paar Sekunden als Klingelton. Jeder Sender versucht auf der Welle mitzuschwimmen und ein paar Klicks abzugreifen. Türken und andere integrierte Minderheiten singen den neuen Liedtext auf ihren türkischen Festen inzwischen auch! Somit erkennen sogar Gäste unseres Volkes dieses neue Leid als nationals Brauchtum an und widerlegen damit die steile These, das Lied würde sich in der neuen Volks-Fassung gegen alle Ausländer richten. Ob bandenmäßig aktive kleinkriminelle wohnortfluide Transdeutsche auch so gern mitsingen würden? Das wird sich ja zeigen! Da bei uns aber Zensur laut Grundgesetz nicht stattfindet, einige Leute aber mit Schaum vor dem Mund dieses Volkslied nun zensieren und verbieten wollen, kann ich diesen Leuten nun leider nur ein mangelhaftes Demokratieverständnis sowie die feste Absicht, das deutsche Grundgesetz zu brechen, unterstellen. Falls jemand also Feinde der Demokratie sucht: Hier sind sie!

Was ich von Symbolverboten halte, lest Ihr bitte hier!
20240402_symbol_frei.html

Peter Spangenberg

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